Anton
Ich darf meinen Helden vorstellen, der gar keiner ist. Er kann nicht schießen, springt nicht von Dächern, ist kein 007 oder gar Jean-Paul Belmondo, trägt bestimmt einen kleinen Bauch und hat eigentlich ein komplett normales Leben. Bis…
Anton ist ein Mann sagen wir mal mittleren Alters. Im zweiten Band sind seine beiden Kinder nahezu erwachsen. Er ist ein ganz normaler liebenswerter Familienvater, manchmal vielleicht etwas zerstreut, aber voller Ideen. Manche halten ihn für einen Chauvi, weil er angesichts schöner Frauen nicht wegblickt, bei Marlene zum Beispiel.
Doch ist er immer noch verliebt in seine Frau Cordelia. Der Familienalltag fällt ihm jedoch manchmal schwer, so versucht Anton, den für sich möglichst bequem zu gestalten. Buch, Hängematte, Calvados…
Dies erfordert im täglichen familiären Umgang eine gute Portion Cleverness und Kreativität, erst recht vor Weihnachten. Doch da gehen ihm die Ideen aus, bis...
Anton Wolfpril arbeitet als Großkundenberater bei der Deutschen Bahn. Dann kommt es zu einer folgenschweren Entscheidung, als er seiner Frau einen echten Citroën 2CV zu Weihnachten schenkt. Die Ente verändert das Leben der vierköpfigen Familie schlagartig. Fortan warten Abenteuer, skurrile Menschen, emotionale und physische Karambolagen und manchmal sogar Kriminelles auf die Wolfprils. Und manches Mal steht die neuentdeckte Freiheitsliebe des gelernten Eisenbahners im Konflikt mit der eigenen Familie, doch als unverbesserlicher Optimist schafft es Anton (fast) immer, alle Lebenssituationen zu meistern.
Zwar ist der Eisenbahner Anton frei erfunden, genauso wie seine Gattin Cordelia und die tollen munteren Kinder. Schade, nicht wahr? Ich hätte sie jedenfalls gerne kennen gelernt.
In allem steckt doch immer ein Stück Wahrheit, oder? Selbstverständlich hat sich das ein oder andere Erzählte genauso ereignet. Und was nicht, wurde mit Anspruch auf dichterische Freiheit hinzugedichtet. Der Rest? Erstunken und erlogen. Ich hoffe, Sie sind mir nicht böse.